Kinderfest und Sonnenwende am 22.6. an der Hütte

Dieses Jahr feiern wir am Samstag den 22. Juni von 14 Uhr bis 18 Uhr das Kinderfest und dann von 19 Uhr bis in die späte Nacht die Sonnenwende der "Alten Herren" (ehemals im schwarzen Bruch).

Beim Kinderfest gibt es
- eine Hüpfburg
- Kinderschminken
- das große Netz zwischen den Bäumen
- Dosenwerfen
- Klettern am Turm
- Zuckerwatte
- Bratwurst
- ...

Wenn die Kinder dann kaputt und müde nach Hause gehen, kommen die alten Eulen aus ihren verstecken und werden bei
- Feuer
- Gesang
- Bier
- Bratwurst
den längsten Tag im Jahr feiern.

Wir freuen uns auf euch alle.
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24 Sicherungsringe in Kletterwegen der Sächsischen Schweiz zerstört

24 Sicherungsringe in Kletterwegen der Sächsischen Schweiz zerstört
100 gemeinnützige Arbeitsstunden umsonst, SBB empört



Mit großer Verärgerung mussten Kletterer in den letzten Monaten feststellen, dass in der Sächsischen Schweiz über 24 Sicherungsringe in Kletterwegen beschädigt oder entfernt wurden. Sowohl Klettergipfel im Bielatal als auch in der hinteren Sächsischen Schweiz (u. a. die Felsgruppe Affensteine) sind betroffen. Beschädigte Felsoberflächen, abgeflexte Ringe sowie angeschnittene Ringschäfte sind eindeutige Spuren menschlicher Gewalteinwirkungen. Die Stellen der Zerstörungen im senkrechten Sandstein sind nur für geübte Klettersportler mit sehr guter Ortskenntnis erreichbar. Zudem lassen sich die Taten unbemerkt nur heimlich und im Schutze der Dunkelheit begehen.

Den Tätern ist ihr Handeln offenbar bewusst. Sie nehmen insbesondere beim Anschneiden von Sicherungsschäften in Kauf, dass Leib und Leben von Klettersportlern, die sich auf die Unversehrtheit der Ringe verlassen, gefährdet werden. Ein Sturz an Stellen, wo Sicherungen fehlen oder unbrauchbar sind, kann tödlich enden. Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) hat nunmehr Anzeige gegen Unbekannt gestellt und nimmt Hinweise, die zu den Tätern führen, entgegen.

„Der SBB wird trotz dieser Ereignisse weiterhin für die Erhaltung des Kletterns in der Sächsischen Schweiz im Einklang mit dem Naturschutz eintreten und für die Bewahrung der sächsischen Klettertradition kämpfen“, gibt sich Alexander Nareike, erster Vorsitzender des SBB optimistisch. Alle Klettersportler sind zu ihrem eigenen Schutz aufgerufen, vor dem Einsteigen in einen Kletterweg auf die Ordnungsmäßigkeit der Sicherungsringe zu achten und etwaige Schäden dem SBB zu melden.

Forstbezirksleiter Uwe Borrmeister und der für Bergsport zuständige Referent in der Nationalparkverwaltung Andreas Knaak sind sich einig: „Für uns ist wichtig, dass durch solchen Vandalismus nicht unsere gute Zusammenarbeit und das Ansehen der Klettersportler in der Region gefährdet wird. Wir haben gemeinsam mit dem SBB erfolgreich Projekte wie die Gipfelbetreuung und die Bergsportkonzeption entwickelt, die für den Klettersport als besondere Form der Erholung wichtige Grundlagen sind. Die Bergsportler sind für uns Partner bei der Gestaltung einer naturverträglichen Erholungsnutzung. Wir unterstützen den SBB bei der Aufklärung und hoffen, dass es nicht zu weiteren Zerstörungen kommt.“


Hintergründe zur nachträglichen Ringsicherung in der Sächsischen Schweiz:


Die im Sandstein verankerten Eisen- und Edelstahlringe werden vom Erstbegeher des jeweiligen Kletterweges üblicherweise an den Stellen gesetzt, wo keine ausreichenden, natürlichen Sicherungspunkte (z. B. Sanduhren) vorhanden sind. Ist die Sicherungssituation ungenügend, werden vom SBB nach Prüfung des Einzelfalls sogenannte nachträgliche Ringe gesetzt. Dabei sind Regeln zu beachten, die einen übermäßigen Einsatz von Sicherungsringen verhindern und den Charakter des Kletterns in der Sächsischen Schweiz – unter anderen durch das Absichern mit Schlingen - bewahren soll.

Bei den zerstörten Sicherungseinrichtungen handelt es sich überwiegend um nachträgliche Ringe. Die Konzentration der Beschädigungen auf die Felsgruppe an der Johanniswacht im Bielatal lässt vermuten, dass die Täter die Herstellung einer ausreichenden Sicherung verhindern wollen. In einer Mitgliederabstimmung im Jahr 2017 hatten knapp drei Viertel der SBB-Mitglieder dafür gestimmt, dass an der Johanniswacht gezielt eine Auswahl an Wegen mit ungenügender Sicherung durch nachträgliche Ringe ausgestattet werden. Der SBB hatte dieses Vorhaben mit dem Flächeneigentümer Staatsbetrieb Sachsenforst abgestimmt und umgesetzt. Die Auswirkungen des Vorhabens sollen in den nächsten Jahren evaluiert werden. Eine schmerzliche Erkenntnis ist nunmehr, dass Personen mit krimineller Energie dieses Vorgehen scheinbar verhindern wollen.

Hendrik Wagner
Vorstand Öffentlichkeitsarbeit SBB
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Beitrag in der Sächsischen Zeitung

In der älteren und jüngeren Vergangenheit, bis in die Gegenwart wurden berechtigter Weise Klagen über den Zustand der Wanderwege im Zittauer Gebirge laut. Wir hatte uns vorgenommen Frau Bültemeier, die Leiterin des Städtischen Forstbetriebes, zu einer Stellungnahme dazu aufzufordern. Jetzt wurde dieser Beitrag in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht, der ja für die Zukunft hoffen lässt:

SZ-Online: Zittau will mehr Waldwege in Ordnung bringen.

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Allgemeinverfügung des Landkreises stellt rechtlichen Status von Kletterfelsen klar

Vor einigen Jahren trat der DAV an die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises Görlitz heran um den aktuellen Bedarf einer Kletterkonzeption für das Zittauer Gebirge zu erörtern.

Es wurden daraufhin drei Studienarbeiten von verschiedenen Studenten/innen, mit der Zielstellung der Erstellung einer Kletterkonzeption für das Zittauer Gebirge, erarbeitet.

Die Ergebnisse förderten zutage, dass im Laufe der Jahre immer mehr Felsen den Weg in diverse Kletterführer als Klettergipfel gefunden haben, laut UNB aber teilweise keine korrekten Anerkennungverfahren durchlaufen haben.
Um für die Kletterer und auch die Behörde Klarheit darüber zu erlangen, an welchen Felsen nun regulär geklettert werden darf und an welchen nicht, wurde vom DAV Zittau der Vorschlag der UNB angenommen, eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die den Status der Kletterfelsen erfasst.

Nach intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit des DAV Zittau, der KTA und der UNB, ist die Allgemeinverfügung am 25. August 2017 fertig gestellt worden und trat mit der Veröffentlichung im Landkreisjournal in Kraft.

Die Allgemeinverfügung ist hier als PDF abrufbar.
Der Anhang zur Allgemeinverfügung (Liste der anerkannten Kletterziele) ist hier abrufbar.

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Rother Touren App

Zahlreiche iPhone-Nutzer sind bereits mit der "Rother Touren App" unterwegs - jetzt stehen die mobilen Wander-Guides auch Android-Nutzern zur Verfügung.

Die "Rother Touren App" enthält die beliebten Rother Wanderführer, aufbereitet als mobile Guides, für viele attraktive Wander- und Urlaubsziele. Die Guides bieten jeweils rund 50 geprüfte Wandertouren in bewährter Rother-Qualität mit GPS-Navigation, Offline-Karten und vielen weiteren Extras.

Komfortable Ausstattung
Die Guides in der "Rother Touren App" versorgen den Wanderer mit zuverlässigen Tourenbeschreibungen, genauen, GPS-basierten Routen und zahlreichen Bildern. Übersichtskarten ermöglichen eine einfache Auswahl von Guides und Touren; die Touren können außerdem nach Schwierigkeit, Dauer und Entfernung sortiert werden. Die topographischen Karten lassen sich in 14 Zoomstufen vergrößern. Ein weiteres Merkmal der "Rother Touren App": Alle Inhalte inklusive Karten sind nach dem Herunterladen auch offline nutzbar. Damit ist man während einer Tour unabhängig von einer Internetverbindung.

App kostenlos, Einführungspreis für die Guides
Die "Rother Touren App" kann ab sofort in Google play kostenlos heruntergeladen werden; bis zu fünf vollwertige Touren aus jedem Guide sind ebenfalls kostenlos. Die kompletten Guides können bequem und direkt als In-App erworben werden. Sie kosten zwischen 4,49 € und 9,99 €.

Die schönsten Ziele
Die mobilen Guides gibt es zu alpinen Gebieten, zu europäischen Mittelgebirgen und natürlich zu den schönsten Urlaubsregionen weltweit. Derzeit sind 26 verschiedene Guides verfügbar, darunter "Mallorca", "Madeira", "Island", "Münchner Wanderberge", "Kärnten", "Eifel" und "Oberengadin" (alle verfügbaren Guides unter http://www.rother.de/app/guides.htm). Demnächst folgen "Meran", "Waldviertel" und der "E5 von Oberstdorf bis Meran/Bozen". Das Angebot wird zügig erweitert.
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Elefantensteine


Auf diesem Bild wird deutlich, wieso die Felsengruppe so heißt.
Die Frage, ob das auch nach einem eventuellen, teilweisen Abtragen der Oberfläche so sein wird, darf sich jeder selbst beantworten.
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