Abklettern am 26.10.2019

Wir wollen auch dieses Jahr die Tradition des Abkletterns aufrecht erhalten und treffen uns dazu am

26.10.2019 ab 13 Uhr mit Kletterzeug am Falkenstein in Jonsdorf (nur bei halbwegs vernünftigem Wetter).

Bratwurst, Bier und Glühwein (für die Kinder Punsch) stehen dort zum Verzehr bereit. Wer schlau ist, bringt seinen Becher/Tasse mit.

Wer möchte kann sich danach noch in unserer Jonsdorfer Hütte aufwärmen und den Abend gemütlich bei Gespräch, Getränk und Gesang(?) ausklingen lassen.
Die Hütte ist frei, einer Übernachtung steht also auch nichts im Wege.

Wir freuen uns auf viel Beteiligung, schöne Geschichten und einen erlebnisreichen Tag.
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Eislaufen

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Kletterführer, Lausitzer Gebirge – Ostteil

Neuerscheinung


„Der Kletterführer, Lausitzer Gebirge / Lužické hory – Ostteil“

Im Band sind zehn Klettergebiete mit 1.563 Aufstiegsbeschreibungen an 209 Kletterzielen beschrieben. Zu den Klettergebieten zählen Böschinger Kamm bei Liebenau/Bezděčínský hřeben u Hodkovic,
Gebiet von Paß - Oberwegsteine/Horní skály – Obrvégry,
Rabensteine/Krkavčí skály,
Kaisergrund/Císařské údolí,
Jeschkengebirge/Ještědský hřbet,
Kriesdorfer Rabensteine/Vajoletky (Skály u Křižan),
Gebiet von Johnsdorf/Janovice v Podještědí,
Gebiet von Pankratz/Skály u Jítravy,
Gebiet von Ringelshain/Skály u Rynoltic und
Weißbachtal/Údolí Bílého potoka.

Weitere Informationen unter: http://www.heimatberge.de/gnklefue01.html

oder unter: https://bergsportnotiz.de/klefue01.html

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Ein Kletter- und Heimatführer von Michael Bellmann und Jacob Trültzsch
Herausgegeben: 5/2019, 140 Seiten (Format: A5), mit komplett farbigem Umschlag
Preis: 15,90 €

ISBN 978-3-937537-85-6
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Projekt Breitensportentwicklung

Unser Verein erhält im Rahmen der Breitensportförderung des Landessportbundes Sachsen Zuwendungen, die vom Freistaat Sachsen gefördert werden.
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24 Sicherungsringe in Kletterwegen der Sächsischen Schweiz zerstört

24 Sicherungsringe in Kletterwegen der Sächsischen Schweiz zerstört
100 gemeinnützige Arbeitsstunden umsonst, SBB empört



Mit großer Verärgerung mussten Kletterer in den letzten Monaten feststellen, dass in der Sächsischen Schweiz über 24 Sicherungsringe in Kletterwegen beschädigt oder entfernt wurden. Sowohl Klettergipfel im Bielatal als auch in der hinteren Sächsischen Schweiz (u. a. die Felsgruppe Affensteine) sind betroffen. Beschädigte Felsoberflächen, abgeflexte Ringe sowie angeschnittene Ringschäfte sind eindeutige Spuren menschlicher Gewalteinwirkungen. Die Stellen der Zerstörungen im senkrechten Sandstein sind nur für geübte Klettersportler mit sehr guter Ortskenntnis erreichbar. Zudem lassen sich die Taten unbemerkt nur heimlich und im Schutze der Dunkelheit begehen.

Den Tätern ist ihr Handeln offenbar bewusst. Sie nehmen insbesondere beim Anschneiden von Sicherungsschäften in Kauf, dass Leib und Leben von Klettersportlern, die sich auf die Unversehrtheit der Ringe verlassen, gefährdet werden. Ein Sturz an Stellen, wo Sicherungen fehlen oder unbrauchbar sind, kann tödlich enden. Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) hat nunmehr Anzeige gegen Unbekannt gestellt und nimmt Hinweise, die zu den Tätern führen, entgegen.

„Der SBB wird trotz dieser Ereignisse weiterhin für die Erhaltung des Kletterns in der Sächsischen Schweiz im Einklang mit dem Naturschutz eintreten und für die Bewahrung der sächsischen Klettertradition kämpfen“, gibt sich Alexander Nareike, erster Vorsitzender des SBB optimistisch. Alle Klettersportler sind zu ihrem eigenen Schutz aufgerufen, vor dem Einsteigen in einen Kletterweg auf die Ordnungsmäßigkeit der Sicherungsringe zu achten und etwaige Schäden dem SBB zu melden.

Forstbezirksleiter Uwe Borrmeister und der für Bergsport zuständige Referent in der Nationalparkverwaltung Andreas Knaak sind sich einig: „Für uns ist wichtig, dass durch solchen Vandalismus nicht unsere gute Zusammenarbeit und das Ansehen der Klettersportler in der Region gefährdet wird. Wir haben gemeinsam mit dem SBB erfolgreich Projekte wie die Gipfelbetreuung und die Bergsportkonzeption entwickelt, die für den Klettersport als besondere Form der Erholung wichtige Grundlagen sind. Die Bergsportler sind für uns Partner bei der Gestaltung einer naturverträglichen Erholungsnutzung. Wir unterstützen den SBB bei der Aufklärung und hoffen, dass es nicht zu weiteren Zerstörungen kommt.“


Hintergründe zur nachträglichen Ringsicherung in der Sächsischen Schweiz:


Die im Sandstein verankerten Eisen- und Edelstahlringe werden vom Erstbegeher des jeweiligen Kletterweges üblicherweise an den Stellen gesetzt, wo keine ausreichenden, natürlichen Sicherungspunkte (z. B. Sanduhren) vorhanden sind. Ist die Sicherungssituation ungenügend, werden vom SBB nach Prüfung des Einzelfalls sogenannte nachträgliche Ringe gesetzt. Dabei sind Regeln zu beachten, die einen übermäßigen Einsatz von Sicherungsringen verhindern und den Charakter des Kletterns in der Sächsischen Schweiz – unter anderen durch das Absichern mit Schlingen - bewahren soll.

Bei den zerstörten Sicherungseinrichtungen handelt es sich überwiegend um nachträgliche Ringe. Die Konzentration der Beschädigungen auf die Felsgruppe an der Johanniswacht im Bielatal lässt vermuten, dass die Täter die Herstellung einer ausreichenden Sicherung verhindern wollen. In einer Mitgliederabstimmung im Jahr 2017 hatten knapp drei Viertel der SBB-Mitglieder dafür gestimmt, dass an der Johanniswacht gezielt eine Auswahl an Wegen mit ungenügender Sicherung durch nachträgliche Ringe ausgestattet werden. Der SBB hatte dieses Vorhaben mit dem Flächeneigentümer Staatsbetrieb Sachsenforst abgestimmt und umgesetzt. Die Auswirkungen des Vorhabens sollen in den nächsten Jahren evaluiert werden. Eine schmerzliche Erkenntnis ist nunmehr, dass Personen mit krimineller Energie dieses Vorgehen scheinbar verhindern wollen.

Hendrik Wagner
Vorstand Öffentlichkeitsarbeit SBB
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