Ausschreibung Jugendfreizeit in der Frankenjura

Autor: Henry Horschig

Ausschreibung Jugendfreizeit in der Frankenjura
23. Juni 2017 – 27. Juni 2017


Ausfahrt der Sektion Zittau des DAV für alle Kletterer mit Kletterschein (OSS) oder nach Absprache. Ziel der Ausfahrt ist der Zeltplatz „Oma Eichler“ in Obertrubach in der Frankenjura.
Kinder unter 14 Jahren können nur mit erwachsener Aufsichtsperson bzw. Rücksprache mit den
Übungsleitern an der Ausfahrt teilnehmen. Die Anzahl der Teilnehmer ist abhängig von den Transportkapazitäten (bitte Meldung an H. Horschig). Individuelle An- und Abreise ist nach Absprache möglich. Die Unterbringung erfolgt in Zelten. Zelte und die dazugehörige Ausrüstung wird abgestimmt. Verpflegung ist wie immer selbst zu organisieren.
Die Rückfahrt findet am Dienstagnachmittag statt.
Handyverbot kann bei Störung der Gruppendynamik für die Tage erfolgen.


Anmeldeschluss 09.06.2017


Hier die Ausschreibung 2017 mit Teilnahmebestätigung.
Die Teilnahmebestätigung ist zum 23.06. ausgefüllt von den Eltern mit zu bringen.
Viturix CMS

Frankenjura 2012

Und wieder einmal waren wir eine Woche lang im Frankenjura am Kalkstein klettern. Es hat sich gelohnt mitzufahren, denn man konnte über seine Grenzen hinausgehen, seine Ängste überwinden und viel Neues dazu lernen. Außerdem war das Wetter wunderschön und die Leute sehr nett.

Am Freitag, den 20. Juli 2012 am frühen Nachmittag starteten Steffen mit Sohn Steven, Laura, Maggie und ich in Zittau. Auf einem Rastplatz in der Nähe von Dresden sammelten wir Henry ein und kurz danach noch Sophie. Die Autofahrt war schnell vorbei und nach guten 4 Stunden kamen wir als erste von unserer Gruppe auf dem Zeltplatz „Oma Eichler“ an. Wie immer bauten wir als erstes das Zelt auf und packten unsere Sachen rein. Nach und nach kamen dann auch noch die anderen auf dem Zeltplatz an, wie Johanna Baum, Götz, Paul, Jannis, Johanna Horenk, Andreas, Heiko, Lutz mit Sohn Ben und Frank.
Als es dann auf den Abend zuging, aßen wir Abendbrot, jeder mit seiner eigenen Verpflegung, die er mitbringen sollte. Nachdem wir dann alle fertig waren, spielten wir „Black Stories“, wo man seiner Fantasie freien Lauf lassen konnte.
Es wurde immer später und nach und nach gingen wir dann alle zu Bett und schliefen auch gleich ein.



Der nächste Morgen war schon wieder da und ein bisschen verspätet standen wir halb 9 auf. Natürlich nicht alle, manche wie z.B. Henry waren schon um 6 auf den Beinen und brachten die Brötchen auf den Tisch, die Johanna B. und ich am Tag zuvor bestellt hatten. Wir frühstückten alle ordentlich und machten uns einen Snack für unterwegs, natürlich durfte das Gesunde und eine kleine Tüte Gummibärchen am Tag nicht fehlen. Als wir dann fragten wo es eigentlich heute hingehen sollte, bekamen wir einen Kletterführer in die Hand und suchten die "Breitenberger Südwand" heraus, wo wir auch kurz danach mit gepackten Rucksäcken hinfuhren. Dort angekommen, erklärte uns Heiko erstmal einige wichtige Dinge, bevor wir anfingen loszuklettern. Doch einige waren nicht so richtig motiviert und der Regen, der gleich darauf kam, entmutigte sie völlig und sie blieben in der Hängematte liegen. Doch für die meisten gab es kein Ausruhen und sie kletterten eine Route nach der anderen und entdeckten sogar hinter dem Felsen noch eine trockene Stelle und stiegen alle möglichen Routen vor.
Als wir dann alle nicht mehr wollten, bzw. kein Weg mehr nicht geklettert war fuhren wir einkaufen und jeder konnte selbstständig entscheiden was er noch für die nächsten Tage brauchte oder was er zum Grillen am Abend essen wollte. Auf dem Zeltplatz wieder angekommen, kam dann noch der Rest unserer Gruppe an, Roman & Jeannette mit klein Tim und Vio & Burki. Nun waren wir 22 Leute und unterhielten uns, wie wir die nächsten Tage meistern sollten. Eine Runde Volleyball war an diesem Tag auch noch drin.

Am Sonntag suchten die Erwachsenen den Felsen aus und wie man schon ahnen konnte, war er nicht so gut wie der Erste. Der Weg dorthin war nicht der Beste, denn wir mussten einen steilen Hang hoch kriechen und es war außerdem noch matschig. Es gab nicht so viele verschiedene Wege, so kletterte ich nur zwei Wege, mit Vorstieg war an diesem Tag bei mir nicht viel außer eine 5. Während Henry, Maggie und ich noch an der 5 waren, sind die anderen schon zum nächsten Felsen gegangen, der hieß "Freudenhaus". Zumindest glaubten wir das, aber als wir ihnen folgten, lagen sie in der Hängematte und auf der Wiese in der Sonne. Und nur ein paar hatten den Weg zum anderen Felsen gefunden und kletterten dort noch so manche 6-8. Wir drei hatten dann auch keine richtige Kraft mehr in den Händen, denn die scharfen Griffe waren wir nicht gewohnt. Wir fuhren also zurück und nahmen auch Johanna B. mit. Auf dem Zeltplatz angekommen, bauten wir die Hängematte auf und legten die Bouldermatten unten hin und ruhten uns aus, bis die anderen kamen, da hatten wir dann keine Ruhe mehr. Nach dem Abendessen bereiteten sich manche auf das Spiel vor, was wir gleich danach alle gemeinsam spielten. Es nannte sich „Activity“ nur eben in Kletterform gespielt. Das Spiel hatten sich Burki und Vio ausgedacht und man spielt es in Mannschaften. Während die eine Mannschaft ein Seil wickeln muss, hat die andere Zeit so viele Begriffe wie möglich pantomimisch darzustellten, zu malen oder zu beschreiben. Es wurde sehr viel gelacht, weil eine Mannschaft es nicht lassen konnte entweder beim Seil wickeln zu stören oder beim Erklären der Begriffe so zu bescheißen, dass sie eigentlich nur gewinnen konnten.

Nach dem langen vorherigen Abend war der Montag richtig anstrengend, denn wir waren bei den "Graischer Bleisteinwänden" und stiegen so manche Route vor. Mein Können stieg an diesem Tag enorm und auch die anderen stellten ihr Können unter Beweis. Wir kletterten z.B. den "Hasenfuß" 5+, "Egoist" 6-, "Flotte Lotte" 6 oder die "kalte Sophie" als 5. Nur einer konnte sich beim Mittagsschlaf mit Mama in der Hängematte ausruhen und das war Tim. Ein kleiner aufgeweckter Junge, der schon so manche Sachen konnte und seine Eltern ganz schön auf Trab hielt.
Nachdem wir dann alle wirklich nicht mehr konnten, uns die Hände weh taten und alle ziemlich erschöpft waren, fuhren wir auf den Zeltplatz und sollten dann auch noch zur Gaststätte laufen. Alle Kinder stöhnten und auch Jannis hatte keine Lust, da fragte er die Erwachsenen, ob das wirklich sein müsste "jeden Tag drei-achte auf dem Kessel zu haben" oder ob einer mal auf das gute Bier verzichten konnte um die anderen mit dem Auto zu fahren. Doch wie jedes Jahr kamen wir nicht um das laufen drumherum. So gingen wir uns alle noch mal kultivieren, denn auch ab und zu duschen musste echt sein. An der Gaststätte angekommen, mussten sie erst einmal Tische für uns zusammenrücken, denn obwohl wir bestellt hatten, war noch nichts passiert. Das Essen war ziemlich lecker, bis auf den Salat davor. Doch so mancher kostete sich durch die ganze Speisekarte. Man redete und lachte über Tim, der von Burki einen Pullover anhatte und so aussah als wär er nur ein laufender Pullover mit kleinen Füßen unten dran.
Mit dem vollen Bauch mussten wir dann wieder zurück laufen und plumpsten pappesatt in unser Zelt.

Der Dienstag war für manche der letzte Tag, doch nicht für mich. Am Morgen gab es noch ein wenig hin und her wegen Maggie, weil sie eigentlich mit da bleiben wollte, aber dann Schmerzen im Knie hatte und nicht dableiben wollte. Die anderen die auch nicht dablieben packten ihre Sachen schon ein bisschen zusammen und danach fuhren wir alle zusammen an die "Betzensteiner Sportkletterwand". An dem Tag kamen manche und ich nicht so gut den Felsen hoch, denn wir hatten uns schon am Tag zuvor verausgabt und manche waren immer noch am verdauen von dem Essen in der Gaststätte. Aber die, für welche heute der letzte Tag war, gaben noch einmal richtig Gas, wie z.B. Heiko, Johanna H., Steven. Doch für Henry und Frank gab es an diesem Tag auch kein ausruhen, sie kletterten immer noch wie am ersten Tag.
Der Tag war sehr heiß und deswegen gingen alle die noch dableiben wollten ins Bad, das waren Burki, Vio, Jeannette, Roman, Frank, Henry und ich. Die anderen machten sich dann auf den Weg nach Hause.
Es war sehr witzig im Bad, denn man sprang vom 5er, machte kuriose Köpper vom 1er, schwamm ein paar runden im Wasser, planschte mit Tim im flachen Becken und lag in der Sonne, probierte einen Knoten hin zu kriegen und redete. Vio und ich spielten dann auch eine kleine Runde Volleyball, wo uns einmal der Ball über den Zaun fiel, aber zum Glück kam ein Junge vorbei, der uns den Ball freundlicherweise wieder rüber gab.
Wir fuhren dann wieder zurück durch Dörfer mit witzigen Namen, wie z.B. Bieberbach oder Wichsenstein. Der Abend war cool und bekam sogar einen zirkushaften Klang. Burki und ich spielten nämlich mit Feuerpoi und jonglierten mit Bällen und Bierflaschen, Außerdem unterhielten wir uns über verschiedene Motivationstechniken und lachten viel.

Am Mittwoch war es ziemlich warm, deswegen fuhren wir in die Elfenwelt, wo man zwar ein bisschen weit hin laufen musste, aber der Felsen im Schatten war. Als erstes bauten wir die Hängematten auf und legten uns hinein. Nur Henry fand keine Ruhe und sprang förmlich in die erste Route rein. Auch wir anderen bewegten uns langsam auf die ersten Wege zu und "Opa" Frank schoss so manche Fotos. An diesem Felsen gab es witzige Namen, wie "Ort der Finsternis", "Zweischneid", "Armbrust", "Bück dich direkt", "Elfenfick" oder "Bockiger Troll". Als ich nach vielen Wegen keine Kraft mehr hatte, erklärte mir Burki Technik, so zu sagen als Einzelunterricht, die mir dann an den nächsten Tagen weiterhalf. Am Abend gingen wir dann noch mal in eine Gaststätte in Etlaswind. Dort wurden wir alle von Tim beschäftigt, denn der wollte ständig zu den vielen Tieren und zur Rutsche. Das Essen war sehr lecker und nach einer runde Likör wollten die Erwachsenen sich gleich noch eine Flasche mitnehmen. Auf dem Zeltplatz wieder angekommen, knobelten wir noch eine Runde und waren dann reif fürs Bett.

Donnerstag war so ziemlich der letzte Tag und wir kletterten trotz der Hitze noch einmal richtig viele Wege an der "Freibadwand". Vio und ich haben sogar die meisten von den 5-6er Wegen vorgestiegen, trotz der Angst im Kopf. Und auch die anderen ließen den Weg "Papalein flieg" oder "No Chance with Ringelsocks" nicht in Ruhe bevor sie ihn gemeistert hatten. Als es dann von der Hitze her gar nicht mehr aushaltbar war, gingen wir ins naheliegende Schwimmbad, was sogar kostenlos war und kühlten uns dort richtig schön ab. Um 5 Uhr fuhren dann Burki und Vio nach Hause, weil es wegen Burkis Fuß nicht mehr ging.

Am Freitag stand für uns alle die Heimreise auf dem Plan, doch wir gingen trotzdem noch mal auf den "Zehnerstein" eine Route klettern, weil unsere Zelte erst einmal abtrocknen mussten. Wir waren nicht lange klettern, denn an dem Felsen war ein übelster Ansturm und außerdem lag er in der Sonne, wo es sehr heiß war. Also machten wir uns wieder daran zurückzugehen und unser ganzes Zeug zusammen zu packen. Verabschiedeten uns von Oma Eichler und den anderen und fuhren zu dritt Heim. Unterwegs hatten wir, Frank, Henry und ich, noch eine kleine Panne, denn es roch auf einmal nach Gurken, und als wir hinten die Tür aufmachen wollten, fiel der ganze Eimer um und der ganze Saft hat sich in den Autoteppich eingezogen. Trotzdem war die Autofahrt ganz witzig gewesen und wir kamen alle heil zu Hause an.

Der Ausflug war sehr gut gelungen und jeder der nicht dabei war, hat was verpasst und ich will noch mal ein Dankeschön sagen an alle Trainer, die das organisiert haben und uns betreut haben.

Kristin Eifler
Viturix CMS

Frankenjura 2011 zwei Berichte

Bericht von Andreas

Am 8. Juli gleich nach der Schule machten wir uns auf den Weg nach Oberfranken. Die 5 Stunden Fahrt vergingen wie im Fluge. Als wir auf dem Zeltplatz von Oma Eichler in Untertrubach ankamen, war es bereits Abend. Unsere Gruppe bestand aus 16 Leuten.
Am nächsten Morgen kamen wir nur schwer aus den Federn und Henry war mal wieder der erste in der Dusche. Wir haben in Ruhe gefrühstückt und sind dann zu den Gaischer Wänden aufgebrochen. Das Gestein (Jurakalk) war erst mal etwas ungewohnt, aber nach zwei, drei Wegen ging’s. Am Nachmittag waren manche baden im beheizten Freibad Eggloffstein, der Rest war einkaufen, weil wir am Abend grillen wollten.
Am zweiten Tag sind wir zu den Stadelhofener Wänden gegangen. Da war gleich nebenan ein malerisches Feld und das Wetter hat auch mitgespielt. Nach dem Klettern sind wir wieder ins Bad gefahren. Als wir von da zurückkamen, waren wir hungrig und haben die Reste vom Vortag gegrillt und gekocht. Kaum waren wir fertig, schon kam das große Gewitter. Wer hat da nicht aufgegessen?! Wir verkrümelten uns in den Aufenthaltsraum und merkten gar nicht, dass draußen wieder schönes Wetter wurde.
Am Tag darauf sind wir zum Wolfsfels gegangen. Dort war sogar für Ingolf was dabei. Die Wege am Wolfsfels haben märchenhafte Namen, z. B. Hans im Glück, Schneewittchen u. a. Endlich gab es mal einen richtigen Gipfel, die meisten anderen Klettergebiete waren „nur“ Massivwände. Am Abend sind wir essen gegangen in die Reichelsmühle und zurück auf dem Zeltplatz habe ich Seil gewickelt, Seil gewickelt und Seil gewickelt (von Burki).
Am letzten Tag, Dienstag, 12. Juli, sind wir noch zu den Leupoldsteiner Wänden gefahren. Dort gab es zwei riesengroße Felsbögen. Mittags haben wir unser Zeltlager abgebaut und sind nach Hause gefahren.

Das waren 4 schöne Ferientage!



Bericht von Johanna H.

Es war mal wieder soweit. Die Sommerferien fingen an und die Ausfahrt in die Fränkische Schweiz, auf den Campingplatz von Oma Eichler, stand auf dem Plan.
Mit dabei waren dieses Jahr der gute Henry, der Maggie, Kristin und Andreas im Schlepptau nach Bayern brachte. Unser Corpe mit Ingolf und Johanna Baum. Der Burki und seine Vio mit den Rehschuhs, Romy und Stephanie. Und zu guter Letzt kam auch das Auto mit den Großpietsches Frank und Martin mit Freund Winfried an, die mich freundlicherweise auch noch in Dresden eingesammelt hatten.
Es wurden fleißig Zelte aufgebaut, Nudeln aus dem Großmarkt verspeißt und an diesem Abend pünklich 23 Uhr ins Bett gegangen, denn es sollte ja am nächsten Tag um 7 Uhr Weckzeit sein. Aber das nahm keiner Ernst.

Doch wir haben unseren Henry vergessen, der pünklich 7 Uhr den Reißverschluß vom Zelt aufzog und anfing mit dem Geschirr zu klappern. Nach und nach guckte jeder aus seinem Zelt heraus und es gab Frühstück. An unserem ersten Tag wollten wir an die Graischer Steine gehen. Mit den Großpietsches voran, die uns führten waren wir schnell da. Nach einer kurzen Einweisung, wie man hier im Fränkischen sichert und nachdem die Komandos klar waren, druften wir uns auspowern. An diesem Tag kamen noch Bernd und Karina Kuppe mit Kind und Kegel an die Wand. Zurück am Parkplatz stellten wir erstaunt fest, das Corpes Auto offen war. Alle luden ihre Sachen ein, doch wo war Corpe? Der suchte derweil am Wandfuß seinen Autoschlüssel. Glücklicherweise fanden wir den im Zündschloss seines Wagens. Da hatte Corpe wieder für einen Lacher gesorgt, der auch hätte böse enden können. Am Nachmittag ging es erstmal geteilt weiter. Die einen vergnügten sich im Bad, die anderen gingen fleißig Reserven aufstocken.
An diesem Abend wurde gegrillt und da keiner wusste, wer aufwaschen sollte, wurde das ganze durch ein Spiel ausgelost. Da wir ja alle lernen sollen, wie man richtig „Exen“ klinkt, gab es ein Seil mit 20 Exen daran. Die sollte man auf Zeit mit einem anderen Seil klinken. Nätürlich konnte keiner unserem Martin was vormachen, mit einer Zeit von unter einer Minute.
Nachdem die jüngeren im Zelt verschwunden waren, konnten die „richtigen“ Gespräche losgehen. Bis 0 Uhr wurde herzlich gelacht, doch ein jeder braucht seinen schlaf und so ging der Erste Tag zu Ende.

Am Sonntag war Ruhetag und sogar unser Henry stand 10 Minuten nach 7 auf. Dann ging es an die Stadelhofer Wände. Das ungewohnte Klettern am Kalkstein und die scharfkantigen Löcher ließen schnell unsere Arme und Finger schmerzen. Heute war Corpes Auto, bis auf das sich der Kofferraum nicht mehr zu schließen ließ, abgeschlossen. Und so ging es nach einem Eis im schönsten Sonnenschein wieder zurück auf den Campingplatz. Wieder teilte sich die Gruppe. Die einen gingen wieder Baden, der Rest dachte sich beim ersten Bier ein kleines Spiel aus für den Abend. Leider war das Wetter an diesem Abend nicht auf unserer Seite. Und so fing es pünklich nach dem Abendessen mit einem kräftigen Gewitter an. Die Pavillions gaben schon nach kurzer Zeit ihre Wasserabweisungen auf und wir versuchten von unseren Utensilien zu retten was zu retten ging. Da das Wetter nicht so schnell besser wurde, verzogen wir uns alle in den Aufenthaltsraum, um dort Bilder von den vergangen Tagen anzusehen. Leider hielt das Zelt von Ingolf und seiner Tochter dem Regen nicht stand und so wurde schnell ein Quartier auf den Scheunenboden von Oma Eichler eingerichtet. An diesem Abend holte Henry, zwei uns allen noch unbekannte Dresdnerinnen von der Autobahn ab. Die Sylvia und ihre Tochter Wanda.

Diese dachten sich, einfach mal im Internet zu stöbern und sich eine geeignete Klettergruppe rauszusuchen, bei denen man sich mit ans Seil „hängen kann“ oder die bestimmt gerne gesichtert werden wollte. Da dieser Abend durch den Regen kalt war, ging es zeitig ins Bett.

Am Montag mussten wir uns leider von den Zwilligen verabschieden, die nach Hause mussten, um ihre Prüfungen zu schreiben. Dafür hatten wir ja zwei neue an Bord, auf die gerne auch mal gewartet wurde. Wer spät aufsteht, darf natürlich auch bissl länger Frühstücken, oder? Wir fuhren an den Wolfsstein. Da es noch nass vom Vorabend war, ging das Klettern erst beschwerlich los, außer für den Martin, der keine 5 Minuten am Felsen, schon die erste Route vorgestiegen war. Auch Kristin, Maggie, Johanna B. und Andreas stiegen einige leichte Wege vor. An diesem Tag wollten wir auswärts in Essen. Auf die Überredungskunst von Henry, das es nicht weit sei, liefen wir zur Gaststätte. Es seien ja nur 10 Minuten. Hmm... komisch, mir kam es irgendwie länger vor. Am Abend spielten wir unser „Kletteractivity“, was am Vortag mühevoll hergestellt wurde. Es gab zwei Mannschaften. Die eine Gruppe musste soviel wie möglich Kletterbegriffe erklären, malen oder darstellen. Die andere Gruppe musste derweile ein Seil wickeln, so schnell wie möglich. Und eigentlich sollte es auch noch vernünftig aussehen, man sollte es tragen können und keine Knoten sollten darin zu finden seien. Beim Anblick von manch so katastrophalen Seilkrankheiten, konnte der Corpe nur die Hände vors Gesicht schlagen. Der zeigete uns im „Dreamteam“ mit Winfried wie man in weniger als einer Minute ein perfekt gewickeltes Seil zustande bringt. Es wurde viel gelacht an diesem Abend und die restlichen Reserven vernichtet.

Am Dienstag war unser letzter Tag. Es ging bei Sonnenschein an die Leupoldsteiner Wände.
Dort konnte man zum Urlaubsausklang den „Gourmet“-Weg schlechthin, schön in der Sonne klettern. Mittags zurück auf dem Zeltplatz wurden in erschlagender Hitze die Zelte zusammengepackt. Noch schnell ein Gruppenfoto und es konnte der Rückweg in die Heimat angetreten werden. Großpietsches blieben noch, doch das Wetter verschlechterte sich und auch sie traten noch am selben Abend ihre Rückfahrt an.

Alles an allem war es eine schöne Ausfahrt, alle kamen heil wieder zurück und ich hoffe nächstes Jahr wieder einige dabei zu sehen.

Johanna Horenk
Viturix CMS

Das Kletterlager in der Frankenjura 2010



Am Freitag, den 25.06.10 14:30 Uhr war Treff bei Corpe. Als alle da waren und alles eingepackt hatten, gings endlich los. Nach 3h Fahrt haben wir eine Pause gemacht. "1h noch!" sagte Frank. Naja, das geht ja noch. So viel zum Thema AUTOFAHREN.
In Untertrubach angekommen, ließen wir uns viel Zeit zum Auspacken. Alles wurde in Ruhe eingeteilt und aufgebaut. Am Abend waren wir dann alle vollzählig und es wurde geklärt, wo wir am nächsten Tag klettern gehen und ob wir danach noch ins Bad gehen. So ca. 22:30 Uhr waren alle in den Zelten, aber an schlafen dachten Rada und ich lange noch nicht. Wir hörten noch CD und Corpes Schnarchen.







Am nächsten Morgen wurden alle nur schwer wach. Als dann alle auf waren, fehlte nur noch einer. Mein Bruderherz Benjamin, der schlief noch tief und fest. Nach einigem Dies und Das (morgentliche Anlaufschwierigkeiten eben) ging es endlich los mit der Kletterei. Das erste Kletterziel war der Röhtelfels. Es war für jeden etwas dabei (5-8).
Zwischendurch durften wir uns ein Schauspiel ansehen: Mäuse, die an leeren Bananenschalen rum nagten. Wir waren bis 16:00 Uhr klettern und da es so warm war, gingen wir danach ins Bad. Am Abend war wieder Grillen angesagt und lange aufbleiben.





Sonntag: Heute sind Rada und ich wohl die Langschläfer. (War gestern wohl ein bisschen spät geworden.) Es ging wieder zum Klettern und Baden. Hartensteiner Wand: Schön schattig, das war bei den Temperaturen Gold wert. Bei den verschiedenen Schwierigkeitsstufen waren schöne Überhänge dabei, was meinem Bruder sehr gefiel.



Montag: Schnief-wir mußten sehr weit laufen, um Klettern zu können. Es sollten die Schloßbergwand und der Schloßbergzwilling bewältigt werden. Rada, Andreas und Anke wollten wohl Verstecken spielen - sie suchten die Schloßbergwand und wir sie.
Friedlich vereint hatten wir wieder einen sehr schönen Tag.

Am Abschlußtag kletterten wir nochmal bis 14.00 Uhr und packten dann alles genauso ruhig ein, wie wir es ausgepackt hatten. Entspannt gehts nun wieder in den Alltag zurück. Es war wunder, wunder schön hier, lustig und warm. Da haben sich manche wohl was entgehen lassen.

Wiederholung erwünscht!

Berg heil
Eure Teresa Hauer
Viturix CMS